Leitfaden
Leitlinien für die Auswahl der Bildgebungsmodalität
Die optimale Bildgebungsmodalität muss von Fall zu Fall bestimmt werden.
Für bestimmte klinische Fragestellungen können mehrere Bildgebungsverfahren geeignet sein. In solchen Fällen sollten zusätzliche Kriterien bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden, insbesondere Strahlenschutzvorschriften, die auf dem ALARA-Prinzip (as low as reasonably achievable) basieren.
Die MRT ist im Allgemeinen eine risikoarme Modalität und beinhaltet keine Exposition gegenüber ionisierender Strahlung. Sie eignet sich daher besonders für Kinder und Schwangere. Ihre Hauptstärken liegen in der neurologischen und muskuloskelettalen (MSK) Bildgebung, wobei sie auch in der Abdomen-Diagnostik eine immer wichtigere Rolle spielt.
Die CT ist vorteilhaft in akuten diagnostischen Situationen (z. B. intrakranielle Blutungen, Frakturbeurteilung, akutes Abdomen) oder bei schwer kranken oder immobilisierten Patienten.
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